CDU verurteilt Anschlag auf den Gemeinnützigen Verein Travemünde

15.12.2016

CDU-Landtagskandidat und Travemünder Bürgerschaftsmitglied Ulrich Krause (CDU) verurteilt den Anschlag auf das Gesellschaftshaus des Gemeinnützigen Verein Travemünde.

Offenbar im Zusammenhang mit einer Veranstaltung der AfD im Travemünder Gesellschaftshaus am 13.12. wurden die Erdgeschoß-Fenster dieses Hauses von bislang Unbekannten zertrümmert. Betroffen waren neben den Scheiben der Bücherstube, die vom Gemeinnützigen Vereins betrieben wird, auch die des Seebadmuseums.

Krause verurteilte den Anschlag: „Dieses hinterhältige Tat ist ein Ausdruck mangelnder politischer Reife der Täter. Gewaltakte und Sachbeschädigungen stellten kein Mittel des demokratischen Diskurses dar.“ Er selbst lehne die meisten Positionen der AfD ab, mache dieses aber auf eine andere Art und Weise deutlich.

„Selbst wenn man Positionen anderer Personen und Parteien ablehne, gehört es bei uns zum Grundrecht der freien Meinungsäußerung, dass sie diese Positionen öffentlich vertreten dürften“, so der CDU-Landtagskandidat. Wenn es um den Umgang mit Meinungen gehe, gehöre es zum demokratischen Selbstverständnis, dass man sich mit diesen ernsthaft auseinandersetze, selbst wenn am ihnen inhaltlich nachdücklich wiederspreche.

„Anderen Meinungen und politischen Positionen mmuss man inhaltlich und argumentativ begegnen“, erklärt Krause, „nicht mit derart primitiven und dummen Gewaltakten. Das spielt nur Demagogen und Radikalen in die Hände, die sich damit zum Opfer stilisieren können.“