Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer auf Zuhör-Tour in Lübeck

13.07.2018

In der Kulturwerft Gollan stellte sich die Generalsekretärin der CDU Annegret Kramp-Karrenbauer gestern in über drei Stunden den diversen Fragen der rund 100 interessierten CDU Mitglieder.

Schon in ihrer Bewerbungsrede um das Amt der Generalsekretärin auf dem Bundesparteitag im Februar dieses Jahres in Berlin hatte sich die ehemalige Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, ganz bewusst in den Dienst der Partei gestellt. Bereits dort hatte sie erklärt, dass die Diskussion mit den Bürgern die Grundlage für alle politischen Entscheidungsprozesse sei. Seitdem tourt sie mit ihrer Zuhör-Tour durch Deutschland und trifft sich mit den Parteimitgliedern, um ein neues Grundsatzprogramm für die CDU zu entwickeln.

Nach einer Begrüßung durch die CDU-Kreisvorsitzende Anette Röttger ging es quer durch Themenfelder wie Wirtschaft, Familie und Soziales, Zuwanderung und Integration und um zentrale Fragen für die Partei, die vorn ein C und hinten das DU trägt. Ob es die Datenschutzgrundverordnung, der Ruf nach Bürokratieabbau oder die Sorge um den Verlust eines gesellschaftlichen Zusammenhalts waren, die Mitglieder brachten es zum Ausdruck, was sie von der Politik erwarten: „Für mündige verantwortungsbewusste Bürger, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen, muss es auch verständlich bleiben,“ forderte ein Teilnehmer und brachte sein Anliegen auf den Punkt.

Hart in der Sache aber vernünftig im Ton war es in Lübeck und das zeichnet die Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer aus. „Wir schätzen ihren Mut, den sie mit dem Amt der Generalsekretärin auf sich genommen haben. Hier in Lübeck haben Sie bewiesen, dass sie gut zuhören können, die Anliegen der Mitglieder verstehen und ein Verständnis für die wichtigen und drängenden Fragen der Menschen entwickelt haben. Zuhören – diskutieren - entscheiden. Das bleibt die richtige Reihenfolge für eine CDU, die in dieser bewegten Zeit viel Verantwortung trägt. Nur so entsteht Vertrauen und Verlässlichkeit,“ resümierte die Kreisvorsitzende Anette Röttger abschließend und freute sich über den guten Verlauf der Veranstaltung.