Internationalisierungsstrategie für Schulen

22.06.2018

„Wer mitten in Europa aufwächst, in der ganzen Welt unterwegs ist oder später mal am Weltmarkt konkurrenzfähig sein möchte, der sollte schon während seiner Schullaufbahn mit guter Sprachbildung und internationalen Fragestellungen konfrontiert werden“, so sieht es die CDU Landtagsabgeordnete Anette Röttger, Mitglied im Bildungsausschuss. Sie freue sich über den Beschluss der Jamaika-Koalition in der jüngsten Landtagssitzung zur Internationalisierungsstrategie an Schulen.

An Lübecker Schulen gebe es neben den ausgezeichneten Europaschulen zahlreiche gute Einzelprojekte über INTERREG, Erasmus plus, Initiativen der IHK u.a.. Auf Antrag der Jamaika-Koalition sollen diese guten Beispiele einfließen in ein umfassendes Internationalisierungskonzept für Schulen.

„Während die von der Opposition geforderten Maßnahmen zu den bereits bestehenden und in der täglichen Schulpraxis abrufbaren Möglichkeiten gehören, setzt das Jamaika-Bündnis auf eine Weiterentwicklung: Der aufgenommene Weg der Europaschulen ist gut und richtig. Jetzt ist es an der Zeit auch über die europäischen Grenzen hinaus zu denken und Schulen dabei zu unterstützen. Bereits heute können z.B. alle Schulen aus dem EU-Programm für Fremdsprachenassistenz „Assistant Teachers“ einwerben. Das Land Schleswig-Holstein stellt aktuell finanzielle Mittel für europabezogene Aktivitäten in Höhe von 26.000€ für die 46 Europaschulen zur Verfügung und wird diesen Betrag voraussichtlich auf 30.000 € ausdehnen. Im Jahr 2017 hat allerdings nur etwa jede zweite Europaschule diese Mittel beantragt. Nun hat der Landtag beschlossen, den aufgenommenen Weg der Europaschulen zu einer Internationalisierungsstrategie für Schulen weiterzuentwickeln und das ist gut so“, so die CDU Abgeordnete abschließend.

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