Jakobskreuzkraut: Kartierung und Eindämmung

08.08.2016

Anette Röttger fordert die Kartierung und Eindämmung von Jakobskreuzkraut. Das ist notwendig, um einer Gefährdung für Mensch und Tier zu begegnen.

Die vom Schleswig-Holsteinischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium ergriffenen Maßnahmen reichen nach Ansicht des CDU-Bürgerschaftsmitgliedes Anette Röttger für einen wirksamen Schutz von Mensch und Tier nicht aus. „Von Jahr zu Jahr breitet sich das Jakobskreuzkraut insbesondere an Straßenrändern, Böschungen und auf Naturschutzflächen weiter aus. In den vergangenen Wochen war u.a. im Lübecker Süden das Kraut so weit verbreitet, dass sich ganze Flächen gelbblühend präsentierten. Die vom Ministerium vorgeschlagenen Bekämpfungsmaßnahmen, wie das Ausreißen, Mulchen oder Umbrechen der betroffenen Fläche, sind in der Praxis kaum zu erkennen und lösen das Problem nur sehr bedingt“, erklärte die CDU-Landtagskandidatin.

„Die bienenfreundliche Stadt Lübeck braucht zusammen mit der zuständigen unteren Naturschutzbehörde dringend eine Kartierung der Vorkommen und ein Lösungskonzept für die Bekämpfung von Jakobskreuzkraut. Wenn man vermeiden will, dass einem Imker sein hier erzeugter Honig aberkannt wird oder bei Haltern von Pferden, Rindern, Schafen oder Ziegen Angst um die Futterqualität wächst, ist der Handlungsbedarf groß genug. Diese gelbblühenden Felder in unserer Stadt sind nur für diejenigen schön, denen die giftigen Inhaltsstoffe des Jakobskreuzkrautes nicht bekannt sind, “so Röttger abschließend.