Schluss mit ekligen Sanitäranlagen in den Schulen

15.05.2018

Gelder für Landesprogramm zur Sanierung sanitärer Räume in öffentlichen Schulen stehen zur Verfügung – Anmeldefrist bis 31. Juli 2018

Insgesamt 7,5 Millionen Euro stellt das Land aus dem Sondervermögen „InfrastrukturModernisierungsProgramm für unser Land Schleswig-Holstein“ (IMPULS) für die Sanierung sanitärer Räume in öffentlichen Schulen im Land zur Verfügung. Sechs Millionen Euro gehen an die kreisangehörigen Gemeinden, Ämtern, Kreise und Schulverbände, weitere 1,5 Millionen an die kreisfreien Städte Flensburg, Kiel, Lübeck und Neumünster.


„Für die Hansestadt Lübeck bedeutet dies eine abrufbare Summe in Höhe von rund 525.000 Euro“, so die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Röttger. „Damit können wir eine Menge aufgestauten Sanierungsbedarf bewältigen“, führte sie aus.

Zuwendungsempfänger sind diejenigen kreisangehörigen Gemeinden, Ämter, Kreise und Schulverbände, die in 2017 fristgemäß entsprechende Maßnahmen angemeldet hatten, diese aber aufgrund der Auswahl nach Eingang der Anmeldungen entweder keine oder aber nicht für alle angemeldeten Maßnahmen eine Zuwendung in Anspruch nehmen konnten. Nun können sie einen Antrag auf Förderung bis zum 31. Juli 2018 stellen. Die Möglichkeit besteht auch dann, wenn die in 2017 gestellten Anmeldungen längst auf anderem Weg erledigt worden sind – das Geld steht trotzdem bereit und kann gegebenenfalls für andere Maßnahmen verwendet werden.


„Für die Schulen im Lande ist das eine hervorragende Nachricht“, erklärte Röttger. Damit sei man einen großen Schritt weiter bei der Sanierung der Bildungseinrichtungen. „Schüler sollen nie wieder die sanitären Einrichtungen ihrer Schulen meiden, weil sie sich davor ekeln müssen“, so die Abgeordnete.