Schmidtke: enorme Potenziale bei Kooperationen im Gesundheitswesen!

31.08.2017

 Die CDU-Kandidatin für das Lübecker Bundestagsmandat, Frau Prof. Dr. Claudia Schmidtke, besuchte am Mittwoch den Lübecker Flughafen. Begleitet wurde sie dabei von Anette Röttger, MdL, Kreisvorsitzende der Lübecker CDU und Landtagsabgeordnete, sowie Bernhard Simon, Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Lübeck-Süd. Ziel des Besuches war es, sich vom Geschäftsführer des Flughafens Herrn Prof. Jürgen Friedel sowie Frau Dr. Iris Klaßen über die Entwicklung von „LBC“ informieren zu lassen und über Geschäftspotenziale u. a. in Verbindung zu den Bereichen Medizin, Gesundheit und Innovation zu diskutieren.

Prof. Jürgen Friedel zu den Perspektiven des Flughafens: „Auch wenn der Flughafen aktuell nur von Privat- und Geschäftsfliegern genutzt wird, sehen wir mittelfristig erhebliche Entwicklungschancen. Mit Herrn Prof. Stöcker hat der Flughafen endlich einen Investor gefunden, der regional verwurzelt ist, die lokalen Gegebenheiten kennt, langfristig plant und die wirtschaftlichen Möglichkeiten hat, seine Pläne zu verwirklichen. Das schafft Vertrauen bei potenziellen Geschäftspartnern. Wir werden in Lübeck wieder Charter- und Linienflugverbindungen aufbauen und den Flughafen Schritt für Schritt so gestalten, dass es für die Passagiere ein tolles Erlebnis sein wird, von oder nach Lübeck zu fliegen.“

Zu neuen möglichen Geschäftsfeldern ergänzt Frau Dr. Klaßen: „Bereits heute werden im Universitätsklinikum in Lübeck jeden Monat eine beachtliche Zahl von Patienten behandelt, die aus dem arabischen oder asiatischen Raum kommen. Exemplarisch seien hier die Fachbereiche Frauenheilkunde, Urologie oder Kardiologie genannt. Diese Patienten sind bisher fast ausschließlich über Hamburg „eingeflogen“.

In Gesprächen ist aber immer wieder zu hören, dass eine direkte Luftverkehrsanbindung von Vorteil wäre und gewünscht ist.“ Prof. Schmidtke sieht weitere Potenziale im skandinavischen Raum, denn dort bestehen insbesondere auch für Vorsorgeuntersuchungen enorme Wartezeiten. Ein gut erreichbarer und im Luftverkehr vernetzter Flughafen kann erheblich dazu beitragen, dass Menschen mit Behandlungsbedarf auf schnellem Weg geholfen wird, sie von Familienangehörigen begleitet werden können und in Lübeck Arbeitsplätze im Gesundheitswesen sowie im Beherbergungsgewerbe erhalten und neu geschaffen werden können.

Laut Dr. Klaßen gibt es aus der Medizinischen Versorgung, von Unternehmen der Gesundheitsregion und auch Verbänden großes Interesse zu kooperieren und den Flughafen als Scharnier zur Stärkung des Nordens zu nutzen und zu empfehlen.

Frau Prof. Schmidtke baut noch eine Brücke in die Zukunft: „Wenn alle lokalen Player zusammenarbeiteten, ließe sich dieses Geschäftsmodell auf weitere Felder übertragen, z. B. den (Vor-) Weihnachtstourismus, Eventreisen zum herausragenden Schleswig-Holstein Musikfestival oder der Travemünder Woche, den Kreuzfahrttourismus. Ich glaube, dass der Lübecker Flughafen erst am Anfang einer tollen Entwicklung steht.“