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Traditionelles Gabelfrühstück der CDU Lübeck war ein voller Erfolg

eingestellt am 10.09.2009

 

Die Bundestagsabgeordnete Anke Eymer und die Kreisvorsitzende der Senioren Union Johanna Schneider hatten zum traditionellen Gabelfrühstück am Freitag, dem 4. September 2009, in den Lübecker Ratskeller geladen.

Als Ehrengäste waren der Bundesvorsitzende der Senioren Union Professor Dr. Otto Wulff und der Bundesvorsitzende der Jungen Union Philipp Missfelder, MdB gekommen. Beide sprachen zum Thema „Jung und Alt – ein Miteinander der Generationen.
Unter den vielen Gästen weilten auch die drei Lübecker Kandidaten zur Landtagswahl, Herrn Frank Sauter, MdL Frau Jutta Scheicht, MdL und Herrn Ulrich Krause, einige Mitglieder der Lübecker Bürgerschaft sowie Vorsitzende von diversen Vereinigungen.
Nach der Begrüßung durch Anke Eymer, MdB, begann Professor Wulff mit seinem Referat,„Generationen – Familie und Kinder“, das großen Anklang bei den Gästen fand.
Die bedauerlicherweise geringe Geburtenzahl auch im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern, wirke sich negativ auf die Gesellschaft und das Rentensystem aus. Besonders besorgniserregend sei die Entwicklung bei den Akademikern, viele hätten gar keinen Nachwuchs, hielt Professor Wulff fest.
Ältere Menschen sollten Kinderlärm positiv bewerten und nicht als störend empfinden. Sein Statemant: „Lieber Kinder an der Hand als Hunde an der Leine“ erfuhr großen Zuspruch bei den Gästen.
Es sollte auch eine Pflicht sein, dass alle Schulkinder – ob aus deutschen Familien oder mit Migrationshintergrund – bei Schulbeginn die deutsche Sprache gut beherrschen. Dafür muss die CDU auch eintreten.
Philipp Missfelder legte zu Beginn seines Vortrages Wert darauf festzustellen, dass alte Meinungsverschiedenheiten ausgeräumt sind un ddie Zusammenarbeit mit der Senioren Union sehr gut sei.
Ausgiebig behandelte er das Thema der „68-Generation“. Die Auswirkungen des damaligen Werteverfalls seien auch heute noch spürbar, er selbst habe dieses erfahren müssen. Die damalige „Nichterziehung“ der Kinder und Jugendlichen wirke sich heute im Erwachsenenalter noch sehr aus.
Zu viele Eltern überließen die Erziehung ihrer Kinder der Schule. Sich bei den Kindern und Jugendlichen Gehör zu verschaffen und sie „von der Straße zu holen“ sei nicht einfach. Auch sollte die Achtung der Menschen voreinander wesentlich größer sein. Er setzt aber seine ganze Kraft in diese Aufgabe und versucht das auf verschiedenen Wegen. Auch die gut vorgetragene Rede von Herrn Missfelder fand großen Anklang bei den Zuhörern.
Professor Wulff und Philipp Missfelder haben ihre Aufgabengebiete eng miteinander verknüpft, damit sich die Generationen in Zukunft besser verstehen und sich einander annähern.
Anke Eymer, MdB bedankte sich bei beiden Referenten für die lockeren, freundlichen Vorträge, die bei den Gästen absolut offene Ohren fanden.

 
 
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