Die Jamaika-Koalition macht die Schülerbeförderung sicherer

14.12.2020

Zusätzliche 4,4 Millionen Euro Fördermittel vom Land für die Schülerbeförderung sollen für eine Entzerrung der Verkehre sorgen und den Kreisen und kreisfreien Städten ermöglichen, zwischen Januar und März kommenden Jahres mehr Schulbusse einsetzen zu können.
„Das ist eine gute Nachricht für alle Schülerinnen und Schüler“, so die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Röttger. Auch Lübeck wird vom Land mit einer 50-prozentigen Förderung bei der Schülerbeförderung in Corona-Zeiten massiv unterstützt. Dass dies zudem unabhängig vom jeweiligen Inzidenzwert geschehe, mache eine zuverlässige Planung möglich.
„Als Land können wir den Kreisen und kreisfreien Städten keine Vorgaben machen, jedoch einen finanziellen Anreiz geben, in eigener Verantwortung zusätzliche Verkehre einzusetzen“, so die Abgeordnete. Damit könne auch bei der Schülerbeförderung die Wahrscheinlichkeit von Infektionen verringert werden.
Dazu stelle das Land jedem Kreis/jeder kreisfreien Stadt ein pauschaliertes Abrufbudget zur Verfügung. „Für Lübeck sind das 324 000 Euro vom Land, bei entsprechendem Eigenanteil stünden also der Stadt knapp 650 000 Euro mehr für die Schülerbeförderung zur Verfügung“, so Röttger. Damit ließen sich allein 28 Busse einsetzen. „Das wird helfen, Kontakte dort zu reduzieren, wo sie zwangsläufig entstehen. Lübeck hat deshalb bereits zusätzliche Busse eingesetzt. Die Landesmittel werden der Stadt nun helfen, bei der Kontaktvermeidung unter Schülerinnen und Schülern ein großes Stück weiter voranzukommen und so helfen, die Zahl der Neuinfektionen so niedrig zu halten wie möglich“, so die Abgeordnete abschließend.