In Lübeck gibt es musikalische Impfpflaster

29.03.2021

„In der Lübecker MuK ist die Rotunde seit einiger Zeit zum Impfzentrum umfunktioniert und heute
habe ich mich vor Ort mit dem Leiter und Koordinator Nils Lüdemann von der Berufsfeuerwehr vor
Ort getroffen“, sagt die Lübecker CDU-Landtagsabgeordnete Anette Röttger.
Aktuell sind in Lübeck fünf Impfstraßen geöffnet und täglich werden rund 600 Impfungen
durchgeführt. Das entspricht einer Auslastung von 60 %. Bis zu 1000 Impfungen täglich wären
machbar, wenn noch mehr Impfstoff geliefert würde, so berichtet der Leiter des Impfzentrums. Für
die Impfwilligen ist alles reibungslos organisiert. Viele Bürgerinnen und Bürger der Priorität 1 und 2
nutzen den von der Stadt Lübeck angebotenen Fahrdienst der Johanniter, andere kommen in
Begleitung. Oft sind es die Kinder oder Enkel, die ihren Eltern oder Großeltern den Impftermin
besorgt und die Formalien vollständig vorbereitet haben. Für die Eingangskontrolle ist die
Bundeswehr zuständig. Wer alles ausgefüllt hat, nimmt Platz im Wartebereich. Wer unvollständige
Formulare dabei hat, bekommt Unterstützung von freiwilligen Ehrenamtlern, die gern helfen. In den
gut ausgestatteten Kabinen der Lübecker Impfstraße impfen die Ärzte. Nach der Impfung setzen
sich die Geimpften für weitere 15 Minuten in einen eigens eingerichteten Ruhebereich. Wer Glück
hat, stoppt nicht nur die Zeit, sondern bekommt hier sogar einen kleinen Ohrenschmaus- ein
musikalisches Impfpflaster. Schließlich befindet sich das Lübecker Impfzentrum nicht in irgendeiner
Halle, sondern in der Retunde der Musik- und Kongresshalle. Chefin Ilona Jarabek hat hier für
musikalische Häppchen gesorgt und das kommt gut an. Es bietet Kulturschaffenden eine kleine
Bühne und erfreut die Geimpften.
Bei aller Ungeduld, die es um die Vergabe von Impfterminen in diesen Wochen immer wieder gibt,
stellt Anette Röttger fest: „Unser Impfzentrum in Lübeck ist gut aufgestellt. Hier hat sich über ein
breites Netzwerk mit den vielen verschiedenen Akteuren ein reibungslos funktionierender und
verantwortungsvoller Apparat entwickelt. Ich danke allen Beteiligten, die sich hier engagiert
einbringen und ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in ihren Familien um die Älteren
kümmern. Die zentrale Botschaft nach diesem Besuch bleibt positiv: Es gibt Impfstoffe gegen das
Corona-Virus. Es werden täglich mehr und mehr Menschen geimpft und die Menschen kümmern sich
gegenseitig umeinander“, so die Abgeordnete abschließend.