Wir bekennen uns zum Lübecker Theater!
„Das Theater Lübeck ist ein kultureller Leuchtturm unserer Stadt. Die CDU- Bürgerschaftsfraktion steht klar und eindeutig hinter dem Theater“, so Christopher Lötsch, Vorsitzender der CDU-Fraktion, zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Sanierungsbedarfe des Gebäudes. Und: „Wir freuen uns, dass die Lübecker Bürgerschaft heute unserem Antrag gefolgt ist, dass eine Task Force Theater eingerichtet wird, um dort Lösungen und Strategien zur finanziellen und organisatorischen Zukunftssicherung und die Sanierung des Theaters erarbeiten zu lassen.
Gleichzeitig übt Lötsch deutliche Kritik am Vorgehen der Verwaltung: „Der Bericht über die Bestandsanalyse und Grundlagenermittlung wurde der Bürgerschaft nicht vorgelegt.“ Das erwartete Finanzvolumen in Höhe von rund 220 Millionen Euro überschreitet die realistischen Möglichkeiten der Stadt bei Weitem. Lötsch: „Wir müssen ehrlich sein: Eine Sanierung in dieser Größenordnung kann Lübeck allein nicht stemmen. Ich erinnere dabei vor allem auch noch einmal an das riesige Haushaltsdefizit, das Lübeck hat. Trotzdem dürfen wir jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Das Theater ist unverzichtbar für unsere Stadtgesellschaft, für Bildung, Kultur und Identität.“
Die CDU fordert deshalb ein gemeinsames Vorgehen mit breitem Konsens. Mit der Einrichtung einer Task-Force, einer Arbeitsgruppe, wollen wir sichergehen, dass mit entsprechender Fachkompetenz sowohl baulich als auch finanziell an einer zeitnahen Lösung gearbeitet wird. Auf Grundlage einer vollständigen Transparenz über den tatsächlichen Sanierungs- / Umbaubedarf, einer Überprüfung aller Fördermöglichkeiten von Bund und Land, Gesprächen mit Stiftungen, Partnern und möglichen Beteiligungsmodellen und einer Prioritätenliste soll die finanzielle Verantwortung und kulturelle Verpflichtung zusammengebracht werden.
Abschließend gibt Christopher Lötsch zu bedenken: „Wir müssen als Stadtführung geschlossen handeln. Wir können die Zukunft unseres Theaters nur sichern, wenn wir jetzt gemeinsam und lösungsorientiert vorgehen. Danke an alle weiteren Bürgerschaftsmitglieder, dass sie unserem Antrag unterstützt haben.“