Pressemitteilung
Die Schüler Union Lübeck kritisiert die aktuellen Aufrufe zu Streiks von Schülerinnen undn Schülern im Zusammenhang mit der Diskussion um eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht deutlich. In einzelnen Kampagnen wird nach Darstellung der Schüler-Union unter anderem mit der Aussage geworben, dass „jeder 2 € ins Militär gehen“ solle. Diese Darstellung bewertet die Schüler-Union als irreführend und geeignet, gezielt Stimmung unter Jugendlichen zu erzeugen.
Die Angst, die auf diesen Demonstrationen geschürt werde etwa die Behauptung, morgen könne ein Krieg ausbrechen sei nach Auffassung der Schüler Union schlichtweg falsch und stelle bewusstes Angstmachen dar. Auch die Aussage „keine Pflicht fürs Töten“ wird von der Schüler Union als verkürzt dargestellt bewertet, da im Ernstfall eine Verweigerung weiterhin möglich sei.
„Wer wirklich keinen Krieg will, der geht zur Wehrpflicht und schreckt dadurch ab“, so Ferry Eskelsen, Kreisvorsitzender der Schüler-Union Lübeck.
Die Schüler Union Lübeck ruft Schülerinnen und Schüler dazu auf, nicht an solchen Streikaktionen teilzunehmen.
Der Kreisvorsitzende der Schüler Union Lübeck, Ferry Eskelsen, äußerte sich hierzu zudem wie folgt: „Sie rufen Schülerinnen und Schüler dazu auf, zu streiken, und das aus einem Grund: Sie wollen unsere Gesellschaft spalten. Zwischen ‚denen da oben‘ wird ein Feindbild aufgebaut. Das sind keine harmlosen Demonstrationen, sondern die ersten Schritte, Schülerinnen und Schüler in eine bestimmte politische Richtung zu beeinflussen.“
Die Schüler Union Lübeck warnt vor einer zunehmenden Vermischung von politischem Aktivismus und schulischem Bildungsauftrag. Politische Debatten sollten nach ihrer Auffassung sachlich, demokratisch und außerhalb des Unterrichts geführt werden.
Die Organisation ruft Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich nicht von solchen Streikaufrufen beeinflussen zu lassen und sich auf ihren Bildungsweg zu konzentrieren.