CDU Kreisverband Lübeck
#anpackenfürLübeck

CDU Lübeck steht hinter Merz

Anlässlich der Berichterstattung über einen angeblichen Streit über Friedrich Merz erklärt der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete, Dr. Hermann Junghans:


„Es gibt keinen Streit in der Lübecker CDU über Friedrich Merz. Ich kenne noch nicht Mal eine Handvoll von Mitgliedern im Kreisverband, die sich einen anderen Kanzler wünschen.“

Alle wissen, dass es nicht einfach ist, in einer Dreiparteienkoalition Kompromisse zu finden und dass das Zeit braucht. In einer Koalition kann ein Kanzler nicht einfach eine Richtung diktieren und reine CDU-Politik umsetzen.

Natürlich gibt es auch bei uns über Einzelpunkten der geplanten Reformen engagiert diskutiert und auch gestritten. Aber alle wissen, dass Reformen notwendig sind. Es führt kein Weg daran vorbei alle Bereiche anzupacken, um den oft überschätzten Wohlstand des Landes wieder zu mehren.

Trotz schwieriger geopolitischer Umstände und vor allem der weiter andauernden Aggression Russlands gibt es erste Fortschritte: Die Wirtschaft wächst wieder. Die über Jahrzehnte vernachlässigte Infrastruktur wird schrittweise saniert. Die notwendige Nachrüstung kommt in Fahrt und Deutschland hat mit seinen Partnern in Europa auch wieder mehr Gewicht in der Welt. Dass die Koalition nach einem Jahr noch nicht alle Probleme lösen konnte, liegt auf der Hand. Es ist noch sehr viel zu tun. Wenn die Reformen in den Bereichen Sicherung der Sozialsysteme, Steuerreform und Entbürokratisierung beschlossen sind, wird das Land einen Sprung nach vorne schaffen. Das brauchen wir dringend.


Es liegt im Interesse des ganzen Landes, dass die Koalition Erfolg hat. Der Erfolg der Koalition ist dann der Verdienst aller drei Koalitionsparteien und nicht nur des Kanzlers, der aber die wichtigste Rolle hat.


Fundamentalkritik an der Politik Bundesregierung und vor allem am Kanzler hilft da nur den politischen Mitbewerbern. Viel schlimmer noch: Es würde auch das Ziel der russischen Diktatur und seiner Handlanger in Deutschland helfen, ein russisches Protektorat über Europa zu errichten.

Friedrich Merz spricht die Probleme auf seine Art an. Das wirkt manchmal nicht einfühlsam. Viele Bürger schätzen aber auch, dass er sagt, wie er die Dinge beurteilt und seine Botschaften nicht diplomatisch verkleidet. Das sehen auch viele so, die in Einzelfragen auch mal anderer Meinung sind. Klarheit in den Argumenten ist etwas, was die Bevölkerung lange Zeit vermisst hat.